Was sind die Wurfabnahmen?

Ein wichtiges Qualitätsmerkmal einer seriösen Hundezucht ist die Wurfabnahme. Durch sie erhalten die Papiere eines Hundes erst ihren Wert. Was passiert bei einer Wurfabnahme? Für uns als Züchter im VDH ist eine 2-fache Wurfabnahme verpflichtend. Hierbei überzeugen sich neutrale Vertreter unseres Zuchtverbandes vom ordnungsgemäßen Zustand von:

  • Welpen
  • Mutterhündin und
  • Zuchtstätte.

Die 1.Wurfabnahme erfolgt etwa in der 3.-4. Woche. Hierüber wird ein Protokoll angefertigt, das Art, Anzahl und Gesundheitszustand der Welpen festhält. Auf der Basis dieses Protokolls werden von der zentralen Zuchtbuchtelle die Papiere für die Welpen erstellt.

Die 2.Wurfabnahme erfolgt am Anfang der 9.Woche. Die Welpen müssen hierfür bereits gechippt und geimpft sein. Ein Zuchtwart des Verbandes besucht den Züchter und überzeugt sich davon, dass die Nummer des implantierten Chips mit der Nummer auf den Papieren übereinstimmt. Ein Missbrauch der Papiere wird hierdurch unmöglich.
Zähne und vorhandene Hoden bei den Rüden werden intensiv kontrolliert. Alles wird in einem Abnahmeprotokoll festgehalten. Die vorgeschriebenen Impfungen werden noch überprüft und der Zustand der Mutterhündin ein 2.Mal schriftlich festgehalten. Und natürlich kommt das Schmusen mit den Welpen auch nicht zu kurz.

Die Wurfabnahme und die Ãœbereinstimmung von Chipnummer auf Papieren und Chip werden vermerkt. Die Abnahme muss vom Züchter und Zuchtwart auf den Papieren unterschrieben werden. Jetzt erst dürfen wir die Welpen den neuen Familien übergeben.

Zuletzt aktualisiert am 30.12.2014 von Marcus Hoffmann.

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