Welche Tipps gibt es für ein gutes Zusammenleben von Kind und Sheltie?

Aggressionen sind dem normalen Sheltie fremd. Viel Konfliktpotenzial bieten Jagd-Trieb und Futterneid. Beides fehlt beim Sheltie üblicherweise. Trotzdem gibt es ein paar Tipps, wie Sie sich das Leben leichter machen können.

Chef des Rudels sind die Eltern. Ihnen bleibt die Hundeerziehung vorbehalten, Sie sorgen für Rückzugsmöglichkeiten sowohl für Kind, als auch für den Hund. Gerade der anhängliche und rücksichtsvolle Sheltie braucht manchmal den Schutz der Eltern, vor allem, wenn fremde Kinder allzu zudringlich werden.

Zeigen Sie gerade fremden Kindern, wie Sie sich dem kleinen Sheltie nähern sollen: Nicht direkt fixieren, nicht direkt drauf zu gehen (kleiner Bogen!), vor dem Hund in die Hocke gehen (auf keinen Fall über den Hund beugen!), Hand ausstrecken und dem Sheltie die Möglichkeit geben, an der Hand zu schnuppern.

Ein Fehlverhalten, das - wenn auch in Verbindung mit einem Sheltie selten - zu beobachten ist: ein Kind hat Angst vor dem Sheltie (unglaublich, aber so etwas gibt es!), erstarrt zur Salzsäule und fixiert den Hund. Für den Sheltie bedeutet das allerhöchste Gefahr, er kann aber nicht einschätzen woher die Gefahr kommt und ist nun in höchster Alarmbereitschaft. Läuft dann das Kind weg, entspannt sich der Sheltie schlagartig und wird dem Kind fröhlich bellend hinterherlaufen, weil er das als Aufforderung zu einem Lauf- und Rennspiel versteht.

Lassen Sie Ihr Kind erst dann mit dem Sheltie Gassi gehen, wenn das Kind genügend Verantwortungsbewusstsein entwickelt hat, und wenn Sie dem Sheltie einen guten Grundgehorsam beigebracht haben.

Zuletzt aktualisiert am 30.12.2014 von Marcus Hoffmann.

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