Wie erlebt ein Kind den Sheltie?

Als Baby und Kleinkind

Der Sheltie erkennt im Baby einen Menschenwelpen, der Pflege, Betreuung aber auch Erziehung bedarf. Das Kind darf sich viel erlauben, der Sheltie wird noch mehr als sonst erdulden. Allerdings kann der Sheltie auch mal meinen, dass etwas Erziehung angebracht wäre und versuchen, das Kind hundemäßig zu erziehen (z.B. Ziehen am Bein). Die Eltern sollten hier dem Hund ganz klar machen, dass er aus der Erziehungspflicht entlassen ist und alle Erziehungsversuche seitens des Hundes unterbinden. Andereseits ist es auch wichtig, dem Hund in dieser Phase Rückzugsmöglichkeiten zu bieten.

Als Schulkind

Hier ist das Kind der Spielgefährte des Hundes. Eine Unterordnung seitens des Hundes wird nicht erfolgen und ist in diesem Stadium auch nicht gewünscht.

Hier ist es wichtig , dass die Eltern den Hund vor den Erziehungsversuchen des Kindes schützen. In diesem Alter möchten die Kinder gerne den Hund erziehen, weil Sie es von den Erwachsenen so kennen. Den Kindern fehlt es aber an Konsequenz, Kompetenz und der Anerkennung durch den Hund. Also: konsequent unterbinden, wenn das Kind Hundeerzieher spielen will.

In und nach der Pubertät

Hier ist ein wichtiger Wendepunkt: das Kind/der Jugendliche entwickelt sich zum vollwertigen Rudelmitglied. Konsequentes und auch kompetentes Verhalten seitens des Kindes/Jugendlichen sind hier für das weitere gute Verhältnis ausschlaggebend.

Zuletzt aktualisiert am 30.12.2014 von Marcus Hoffmann.

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