Hunde haben einen starken positiven Einfluss
4 unterschiedliche Studien an unabhängigen Hochschulen haben den positive Einfluss eines Hundes auf Kinder und Jugendliche bewiesen:
Professorin Elisabeth S. Paul an der englischen Cambridge-Universität hat festgestellt, dass Hunde junge Menschen dazu erziehen, mit sich und der Umwelt verantwortungsvoller umzugehen.
Dr. Nynke Endenburg aus Utrecht, Niederlande, bestätigt, dass Hunde den Charakter von Kindern prägen
Professor Hubert Montagner, Universität Besancon (Frankreich) , hat nachgewiesen, dass Kinder mit Hunden umgänglicher und weniger aggressiv sind als Kinder ohne Hunde.
Professor Reinhold Bergler, Universität Bonn zeigt in einer Studie, dass Kinder und Jugendliche, die in der Großstadt leben und einen Hund besitzen, mehr Freude am Leben haben und weniger gefährdet sind, kriminell oder drogenabhängig zu werden.
Was für Hunde im Allgemeinen gilt, gilt ganz besonders für die sensiblen, intelligenten und schönen Shelties.
So erlebt der Hund das Kind
Der Sheltie erkennt im Baby einen “Menschenwelpen”, der Pflege, Betreuung aber auch Erziehung bedarf. Das Kind darf sich viel erlauben, der Sheltie wird noch mehr als sonst erdulden. Allerdings kann der Sheltie auch mal meinen, dass etwas Erziehung angebracht wäre und versuchen, das Kind hundemäßig zu erziehen (z.B. Ziehen am Bein).
Die Eltern sollten hier dem Hund ganz klar machen, dass er aus der Erziehungspflicht entlassen ist und alle Erziehungsversuche seitens des Hundes unterbinden. Andereseits ist es auch wichtig, dem Hund in dieser Phase Rückzugsmöglichkeiten zu bieten.
Hier ist das Kind der Spielgefährte des Hundes. Eine Unterordnung seitens des Hundes wird nicht erfolgen und ist in diesem Stadium auch nicht gewünscht.
Hier ist es wichtig , dass die Eltern den Hund vor den Erziehungsversuchen des Kindes schützen. In diesem Alter möchten die Kinder gerne den Hund erziehen, weil Sie es von den Erwachsenen so kennen. Den Kindern fehlt es aber an Konsequenz, Kompetenz und der Anerkennung durch den Hund. Also: konsequent unterbinden, wenn das Kind “Hundeerzieher” spielen will.
Hier ist ein wichtiger Wendepunkt: das Kind/der Jugendliche entwickelt sich zum vollwertigen Rudelmitglied. Konsequentes und auch kompetentes Verhalten seitens des Kindes/Jugendlichen sind hier für das weitere gute Verhältnis ausschlaggebend.
Tipps
Aggressionen sind dem normalen Sheltie fremd. Viel Konfliktpotenzial bieten Jagd-Trieb und Futterneid. Beides fehlt beim Sheltie üblicherweise. Trotzdem gibt es ein paar Tipps, wie Sie sich das Leben leichter machen können.
Chef des Rudels sind die Eltern. Ihnen bleibt die Hundeerziehung vorbehalten, Sie sorgen für Rückzugsmöglichkeiten sowohl für Kind, als auch für den Hund. Gerade der “höfliche” und rücksichtsvolle Sheltie braucht manchmal den Schutz der Eltern, vor allem, wenn fremde Kinder allzu zudringlich werden.
Zeigen Sie gerade fremden Kindern, wie Sie sich dem kleinen Sheltie nähern sollen: Nicht direkt fixieren, nicht direkt drauf zu gehen (kleiner Bogen!), vor dem Hund in die Hocke gehen (auf keinen Fall über den Hund beugen!), Hand ausstrecken und dem Sheltie die Möglichkeit geben, an der Hand zu schnuppern.
Ein Fehlverhalten, das - wenn auch in Verbindung mit einem Sheltie selten - zu beobachten ist: ein Kind hat Angst vor dem Sheltie (unglaublich, aber so etwas gibt es!), erstarrt zur “Salzsäule” und fixiert den Hund. Für den Sheltie bedeutet das “höchste Gefahr”, er kann aber nicht einschätzen woher die Gefahr kommt und ist nun in höchster Alarmbereitschaft. Läuft dann das Kind weg, entspannt sich der Sheltie schlagartig und wird dem Kind fröhlich bellend hinterherlaufen, weil er das als Aufforderung zu einem Lauf- und Rennspiel versteht.
Lassen Sie Ihr Kind erst dann mit dem Sheltie Gassi gehen, wenn das Kind genügend Verantwortungsbewusstsein entwickelt hat, und wenn Sie dem Sheltie einen guten Grundgehorsam beigebracht haben.







